Spielberichte Frühjahr 2026
22.Runde: So.17.05.26
SV W4IT Ziersdorf - USC Litschau     0:1 (0:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Premiumparter:
Ballspende:
Wein des Tages:
Johann Usrael; Vidoje Gvozdenovic; Sofiia Dariienko
175
Elektro Weiser, Horner Straße 22, 3710 Ziersdorf
Lagerhaus Absdorf-Ziersdorf
Weinbau Franz Kraus, Kiblitz 9, 3710 Ziersdorf 3710 Ziersdorf
Aufstellung: Edmund Hofmann; Marcel Genger (45., Michael Weizmann); Clemens Riepl (K); Julian Mollay; Rey David Aviles Gonzales; Florian Grabler (81., Tobias Kührer); Simon Rockenbauer; Philipp Hauser (81., Patrick Penninger); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge: 0:1 (44., Lukas Trnka)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Highlight-Video



Vorschau:

Wechselhafte Wochen: Alter Rivale gastiert in Ziersdorf
Kommenden Sonntag wartet in Ziersdorf mit dem USC Litschau ein alter Rivale aus Landesliga-Zeiten. Im Herbst ging der SVZ in der nördlichsten Stadt Österreichs deutlich mit 1:4 unter. Aktuell präsentieren sich die Ziersdorfer wechselhaft: Im letzten Heimspiel besiegte man den SC Gföhl mit 2:1, im Meistercup zeigte der SVZ eine starke Leistung und holte trotz müder Beine in Groß Gerungs einen Punkt. Zuletzt musste man sich in Raabs allerdings durch einen Last-Minute-Treffer knapp geschlagen geben.

Die Ausfallsliste beim SV W4IT Ziersdorf wird und wird nicht kürzer. Dieses Mal gesellen sich zu den beiden Langzeitausfällen noch Mikolin Demaj, David Stark, Lukas Waltner und Florian Weiss hinzu.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Wenig Höhepunkte
Die Partie beginnt auf beiden Seiten äußerst verhalten, spielerisch bleibt vieles Stückwerk. Die erste nennenswerte Aktion liefert Litschau mit einem Freistoß aus rund 18 Metern, den Clemens Riepl in der Mauer per Kopf klärt (19.). Martin Aichinger reagiert nach etwa 20 Minuten mit einer taktischen Umstellung, doch weiterhin bestimmen Fehlpässe das Geschehen. Die einzige Ziersdorfer Möglichkeit vor der Pause entsteht nach einem Eckball, doch Riepl bleibt aus kurzer Distanz ohne Erfolg (29.). Kurz vor dem Seitenwechsel wird der SVZ nach einem Litschauer Konter mit nur einem Pass ausgehebelt, Lukas Trnka taucht völlig frei vor dem Tor auf und trifft ins lange Eck zum 0:1 (44.)
2. Hälfte:

Der Wille war da
Zur Pause muss mit Marcel Genger ein weiterer Spieler angeschlagen passen und für ihn kommt Michael Weizmann, der für neuen Schwung in der Offensive sorgen soll. Gleich nach Wiederbeginn hat Philipp Hauser nach Vorlage von Clemens Riepl die große Chance auf den Ausgleich, schießt aus kurzer Distanz jedoch zu zentral auf den Torhüter (47.). Ziersdorf übernimmt nun das Kommando und kommt in der 55. Minute zur besten Möglichkeit der Partie. Weizmann bringt den Ball zur Mitte, Hauser verfehlt am Elfmeterpunkt, wodurch Tarik Handzic aus fünf Metern zum Abschluss kommt, den Ball aber neben das Tor setzt. Noch in derselben Minute vergibt auch Weizmann per Kopf. In der Folge entwickelt sich ein Spiel auf Messers Schneide mit gefährlichen Litschauer Kontern. In den Minuten 58 und 73 schieben die Gäste, jeweils nach einem Eins gegen Eins mit Edmund Hofmann, den Ball neben das Tor. Trotz nun größeren Einsatzes bleibt der SVZ glücklos und kassiert nach einer weiteren vergebenen Eckballchance in der 90. Minute die erste Heimniederlage im Frühjahr.
Fazit:

Enttäuschung sitzt tief, Zusammenhalt bleibt bestehen
Aktuell scheint beim SVZ der Wurm drin zu sein, doch das Schöne am Fußball ist: Schon am kommenden Sonntag bietet sich die nächste Gelegenheit, es besser zu machen. Mehr als die Niederlage selbst enttäuscht die treuen Fans und manch aufopfernd arbeitende Funktionäre jedoch, dass die Mannschaft auf die traditionelle Abschiedsrunde vergisst - dafür gibt es eine große Entschuldigung seitens des Vereins. Trotz der bitteren Enttäuschung findet sich ein Großteil der Mannschaft nach dem Spiel gemeinsam in der Kantine ein und beweist damit, dass der Zusammenhalt innerhalb des Großteils des Teams weiterhin stimmt.
Reserve: 1:2 (0:1)
Torschütze SVZ:
David Mikulek

Bericht Reserve:
Zukunftshoffnung Mikulek trifft erstmals
Die Ziersdorfer Reserve vergibt über die gesamte Partie hinweg zahlreiche gute Möglichkeiten und gerät dennoch früh in Rückstand (7.). Hoffnung bringt Jungspund David Mikulek, der mit seinem ersten Treffer im Erwachsenenfußball den Ausgleich erzielt (53.). Die Freude währt allerdings nur kurz, denn nach einem Konter kassiert der SVZ bereits sechs Minuten später erneut das Gegentor. Trotz weiterer guter Chancen bleibt eine Aufholjagd aus.
  Bericht (NÖFV-Online)


21.Runde: So.10.05.26
USV Raabs - SV W4IT Ziersdorf     2:1 (0:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Johannes Schachner, Alen Nuhanovic, Alfred Böhm
232
Aufstellung: Edmund Hofmann; Clemens Riepl (K); Julian Mollay; Rey David Aviles Gonzales (80., Tobias Kührer); David Stark; Michael Weizmann (80., Florian Grabler); Simon Rockenbauer; Philipp Hauser (62., Marcel Genger); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge: 1:0 (62., Roland Gerebenits); 1:1 (68., [Eigentor]); 2:1 (90., Florian Kranzl)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos



Vorschau:

Frühschoppen-Fußball in Raabs
Bereits ungewohnt früh rollt am kommenden Sonntag in Raabs der Ball: Um 11.30 Uhr trifft der SV W4IT Ziersdorf auswärts auf den aktuell Zwölften der Tabelle, die Reserven folgen um 13.30 Uhr. Doch Vorsicht: Vor allem auf dem eher kleinen Heimplatz sorgt der USV Raabs immer wieder für Überraschungen - zuletzt etwa mit einem Heimsieg gegen Langenlois. Auch abseits des Rasens hat der Gastgeber einiges zu bieten: Beim Mittagstisch ab 11 Uhr wartet unter anderem Spanferkel auf die Besucher.

Als der ungewöhnliche Termin um 11.30 Uhr am Muttertag bekannt wurde, hielt sich die Freude bei Spielern, Funktionären und Fans des SV W4IT Ziersdorf in Grenzen. Mit einigem organisatorischen Aufwand gelingt es dennoch, eine Reserve aufzustellen. Während bei Mikolin Demaj und Florian Weiss an einen Einsatz nicht zu denken ist, können drei weitere Akteure mit ordentlich Zähne zusammen beißen schlussendlich doch auflaufen.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Zwei vergebene Elfmeter
Indes draußen beim Mittagstisch das köstliche Spanferkel brutzelt, passiert auf dem grünen Rasen zunächst nur wenig. Der SV W4IT Ziersdorf wirkt zwar leicht überlegen, nach vorne gelingt jedoch kaum etwas. In der 20. Minute hat dann der USV Raabs die erste große Möglichkeit, doch Edmund Hofmann rettet mit einem starken Reflex. Praktisch im direkten Gegenzug wird Michael Weizmann im Strafraum gelegt, doch Simon Rockenbauer scheitert mit seinem Elfmeter an Michal Lancman (21.). Nur 14 Minuten später gibt es erneut Strafstoß für Ziersdorf: Dieses Mal wird Rockenbauer gefoult, Weizmann tritt an, doch wieder bleibt Lancman Sieger und hält den Ball sogar fest. Kurz vor der Pause verhindert Clemens Riepl mit einem sensationellen, aber fairen Tackling gegen Daniel Dundler einen weiteren Rückschlag (40.).
2. Hälfte:

Wieder die Schlussminute
Die eher maue Vorstellung setzt sich auch nach Wiederbeginn fort und die erste Möglichkeit gehört erneut dem Gastgeber. Dabei erinnert das Defensivverhalten des SV W4IT Ziersdorf eher an eine Schülermannschaft, doch Jan Kosak trifft zum Glück nur die Latte (50.). Beim SVZ läuft in dieser Phase nur wenig zusammen. Ballverluste nach unnötigen Dribblings und unerzwungene Abspielfehler ersticken viele Angriffe bereits im Ansatz. So folgt nach den vergebenen Elfmetern der nächste Nackenschlag: Nach einer Hereingabe von Daniel Dundler steht Roland Gerebenits völlig frei und erzielt das 1:0 (62.). Aus dem Spiel heraus gelingt dem SVZ weiter kaum etwas, daher muss ein Standard helfen. Nach einem Eckball von David Stark bugsiert Luka Irschik den Ball ins eigene Tor (68.). Plötzlich ist Ziersdorf wieder präsent und kämpferisch deutlich aktiver. Die beste Chance vergibt Simon Rockenbauer, der nach idealem Zuspiel von Tarik Handzic nur das Außennetz trifft (86.). In der Schlussminute schlägt Raabs dann doch noch zu: Knapp außerhalb der Strafraumgrenze nimmt Florian Kranzl den Ball an, lässt zwei Ziersdorfer aussteigen und trifft aus der Drehung zum entscheidenden 2:1. (90.).
Fazit:

Auswärtsschwäche?
Vor allem auswärts tut sich der SVZ aktuell sehr schwer, umso größer ist die Freude, dass nach zwei Spielen in der Fremde wieder in der geliebten Antikgreißler Arena gespielt wird. Auch vom Elfmeterpunkt fehlt dem SVZ in dieser Saison bislang das Glück, was mittlerweile vier vergebene Strafstöße unterstreichen. Viel wichtiger ist jedoch, dass der Spaß am Spiel wieder zurückkehrt. Denn eines geben die Tabelle und die bereits geholten Punkte nach wie vor her: frei und ohne großen Druck drauflos zu spielen.
Reserve: 2:2 (2:0)
Torschütze SVZ:
2x Tobias Kührer

Fotos Res.

Bericht Reserve:
Reserve beweist erneut große Moral
Mit nur zwölf Mann reist die Reserve des SVZ am Muttertag nach Raabs und beweist dabei erneut große Moral. Trotz einer spielerisch deutlich besseren Leistung als in der Vorwoche liegt der SVZ zur Pause mit 0:2 zurück. Pech hat Florian Grabler, dessen wuchtiger Freistoß nur an die Stange geht.
In der 52. Minute staubt Tobias Kührer nach einem abgewehrten Schuss von Tobias Gerstenbauer zum 1:2 ab. Kührer erzielt schließlich auch den Treffer zum 2:2 Endstand (79.) und sorgt damit erneut für eine erfolgreiche Aufholjagd der Ziersdorfer Reserve.
  Bericht (NÖFV-Online)


20.Runde: So.03.05.26
USV Groß Gerungs - SV W4IT Ziersdorf     2:2 (0:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Tobias Eder, Mustafa Celikkiran, Ing. Leopold Deimel
240
Aufstellung: Edmund Hofmann; Clemens Riepl (K); Rey David Aviles Gonzales; Florian Weiss (90., Marcel Genger); David Stark (90., Julian Mollay); Michael Weizmann; Simon Rockenbauer; Philipp Hauser (76., Florian Grabler); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge: 0:1 (10., Michael Weizmann); 1:1 (74., Lukas Klauner); 1:2 (87., Tarik Handzic); 2:2 (92., Jonas Schulner)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

50,5 Stunden nach dem intensiven Cupfight gegen den SC Wieselburg erfolgt der Anpfiff am Kreuzberg in Groß Gerungs. Das Freitagsspiel hat doch einige Spuren hinterlassen: So muss Mikolin Demaj verletzt passen, während Rey David Aviles Gonzales, Florian Weiss und Tarik Handzic trotz kleinerer Blessuren in die Partie gehen. Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Effizienz schlägt Müdigkeit
Trotz intensiven Aufwärmens ist bei den Spielern des SV W4IT Ziersdorf zu Beginn eine gewisse Steifigkeit erkennbar. Die Anfangsphase gehört den Gastgebern, die früh Druck aufbauen. Nach einem Eckball rettet Edmund Hofmann mit der Nase (3.). Mit dem ersten gelungenen Angriff stellt der SVZ jedoch den Spielverlauf auf den Kopf: Florian Weiss setzt sich links energisch durch, bringt eine präzise Flanke in den Strafraum, wo Michael Weizmann nach starkem Laufweg per Kopf unhaltbar ins lange Eck trifft (10.). Der Treffer wirkt wie ein Energieschub für die müden Ziersdorfer, das Spiel gestaltet sich nun ausgeglichen. Glück hat der SVZ kurz vor der Pause, als ein Flachschuss von Timo Tüchler aus rund 25 Metern nur an die Stange geht - Hofmann wäre geschlagen gewesen. Nach einem weiteren Eckball rettet diesmal Weiss auf der Linie (43.).
2. Hälfte:

Später Ausgleich
Zu Beginn der zweiten Hälfte ist Groß Gerungs erneut spielbestimmend, doch der SV W4IT Ziersdorf hält mit großem Kämpferherz dagegen und präsentiert sich defensiv weiterhin äußerst stabil. Wirklich gefährlich wird es meist nur nach Standardsituationen. So auch in der 54. Minute, als ein Kopfball nach einem Eckball nur knapp über das Tor geht. Offensiv gelingt es dem SVZ zunächst kaum, für Entlastung zu sorgen. Die einzige Chance findet Michael Weizmann vor, doch er verzieht aus guter Position (73.).
Quasi im direkten Gegenzug wird Ziersdorf auf der linken Seite kalt erwischt: Lukas Klauner ist nicht zu halten und trifft präzise ins lange Eck zum Ausgleich (74.). In dieser Phase wankt der SVZ, die Belastungen aus dem Freitagsspiel werden nun deutlich sichtbar. Groß Gerungs vergibt kurz darauf eine große Möglichkeit, doch Ziersdorf fängt sich wieder. Mit neuer Energie schaltet sich Clemens Riepl in die Offensive ein, spielt einen starken Diagonalball auf Tarik Handzic, der im Strafraum die Ruhe bewahrt und wuchtig zur erneuten Führung einschießt (87.).
Als bereits vieles auf den dritten Auswärtssieg hindeutet, folgt in der Nachspielzeit der bittere Rückschlag: Nach einer missglückten Klärungsversuch und einem gar nicht so perfekten Abschluss von Jonas Schulner kullert der Ball doch noch zum Ausgleich ins Tor (92.).
Fazit:

Stolz trotz spätem Ausgleich
Natürlich ist es bitter, in zwei Spielen hintereinander späte, entscheidende Gegentreffer zu kassieren. Aber erstens hat sich der USV Groß Gerungs diesen Ausgleichstreffer verdient, und zweitens sollte beim SV W4IT Ziersdorf nach diesem Wochenende der Stolz überwiegen. Gegen den SC Wieselburg bringt man eines der besten Teams Niederösterreichs an den Rand der Verzweiflung und nur rund 50 Stunden später kämpft man bis zum Umfallen und holt sich einen Punkt.
Reserve: 2:2 (1:0)
Torschütze SVZ:
2x Alexander Krappinger

Bericht Reserve:
Fürst glänzt, Krappinger trifft doppelt
Spielerisch erwischt die Ziersdorfer Reserve nicht ihren besten Tag und liegt nach 70 Minuten mit 0:2 zurück. Dass es zu diesem Zeitpunkt nur 0:2 steht, ist vor allem einem überragenden Jonathan Fürst zu verdanken, der mehrfach stark pariert. Doch der SVZ gibt nicht auf, zeigt großes Kämpferherz und kommt noch zurück. Winterneuzugang Alexander Krappinger trifft spät doppelt und sichert den Punkt.
  Bericht (NÖFV-Online)


Meistercup 4.Runde: Fr.01.05.26
SV W4IT Ziersdorf - SC Wieselburg    0:1 (0:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Mag. Matthias Wilfried Lenz, Matthias Kedrus, Abdülkadir Ekinc
330
Aufstellung: Edmund Hofmann; Clemens Riepl (K); Rey David Aviles Gonzales (89., Tobias Kührer); Florian Weiss; Mikolin Demaj (54., Michael Weizmann); David Stark (89., Julian Mollay); Simon Rockenbauer; Philipp Hauser (71., Florian Grabler); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge: 0:1 (87., Maximilian Müller)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Video-Highlights



Vorschau:

Spiel des Jahres: Historisches Cup-Halbfinale
ür den SV W4IT Ziersdorf ist es das Spiel des Jahres und eines der größten in der jüngsten Vereinsgeschichte. Im Halbfinale des Niederösterreichischen Meistercups geht es um nichts Geringeres als den Einzug ins Finale. Fakt ist auch: Der SVZ hat es erstmals unter die letzten vier Teams geschafft. In der Antikgreißler-Arena wird entsprechend einiges los sein. Gegner ist der SC Wieselburg, aktuell Dritter der Landesliga. Vielmehr muss dazu kaum gesagt werden. Es wartet eine besondere Cupatmosphäre - ganz nach dem Motto: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

Wie es sich für ein großes Spiel gehört, kann Trainer Martin Aichinger nahezu aus dem Vollen schöpfen: Mehr oder weniger alle Spieler sind nahezu fit und einsatzbereit. Im Vergleich zum Sonntag nimmt Aichinger zwei Änderungen vor - für Marcel Genger und Florian Grabler rücken die wiedergenesenen Philipp Hauser und Simon Rockenbauer in die Startelf.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

SVZ hält stark dagegen
Die Partie beginnt beinahe ausgeglichen, auch wenn der SC Wieselburg technische Vorteile zeigt. Der SV W4IT Ziersdorf steht defensiv kompakt und lässt zunächst kaum Chancen zu. Lediglich ein Lattentreffer von Gabriel Hinterberger aus der Distanz sorgt in Minute 13 für Gefahr. Mit Fortdauer erhöht Wieselburg den Druck, doch nach einem scharfen Stangler verfehlt der Abschluss knapp das Tor (27.).
In der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte wird Ziersdorf mutiger: Nach einem schnellen Konter setzt Mikolin Demaj Tarik Handzic ein, doch dieser kann den Ball nicht entscheidend kontrollieren (32.). Kurz darauf spielt Handzic auf David Stark, dessen Hereingabe von Keeper Jonas Maurer gerade noch geklärt wird (38.). Maurer bleibt auch wenig später im Mittelpunkt und lenkt einen Abschluss von Handzic stark über die Latte (40.). Die größte Chance gehört erneut Wieselburg: Nach schöner Kombination steht Hinterberger frei vor Edi Hofmann, verzieht jedoch knapp am langen Eck (43.).
2. Hälfte:

Grabler verfehlt knapp
Nach Wiederbeginn findet der SC Wieselburg zunächst keine Mittel, um sein spielerisches Übergewicht in klare Torchancen umzuwandeln. Der SV W4IT Ziersdorf verteidigt weiterhin diszipliniert. In der 54. Minute muss Mikolin Demaj angeschlagen vom Feld, Michael Weizmann übernimmt. Ziersdorf kämpft geschlossen, doch offensiv fehlen nun die Entlastungsangriffe.
Dann beinahe doch die große Chance: Florian Grabler kommt mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung sofort zum Abschluss, verfehlt jedoch von der Strafraumgrenze knapp (72.). Im Gegenzug schießt Maximilian Müller vorbei (73.). Mit zunehmender Spieldauer sind beim SVZ, nicht zuletzt aufgrund des immensen Laufpensums, deutliche Ermüdungserscheinungen bemerkbar, während aber auch Wieselburg nervöser wird.
Gerade als vieles auf eine Verlängerung hindeutet, fällt die Entscheidung: Wieselburg kombiniert sich durch den Strafraum und Müller trifft in der 87. Minute zum 0:1. Trainer Martin Aichinger reagiert sofort, stellt auf Dreierkette um und wirft alles nach vorne. Der SV W4IT Ziersdorf kann aber nicht mehr gefährlich werden.
Fazit:

Der Stolz überwiegt
Der SV W4IT Ziersdorf und vor allem die Mannschaft dürfen auf diesen Nachmittag sehr stolz sein. Um als Gebietsligist ein so starkes Landesligateam wie den SC Wieselburg zu eliminieren, muss vieles zusammenpassen. Einerseits braucht es eine eigene Topleistung, andererseits einen etwas schwächelnden Gegner und zudem etwas Fortune. Ziersdorf erfüllte beinahe alle Voraussetzungen und zeigte eine starke Leistung. Doch Wieselburg präsentierte sich ebenfalls sehr stabil, wodurch dieser Faktor ausblieb. Zudem fehlte bei Florian Grablers Abschluss das nötige Quäntchen Glück.
Am Ende bleibt, dem SC Wieselburg zum verdienten Finaleinzug zu gratulieren und selbst stolz auf die gebotene Leistung zurückzublicken.


17.Runde: So.26.04.26
SV W4IT Ziersdorf - SC Admira Gföhl    2:1 (2:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Premiumparter:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Maximilian Kirschner; Mihai-Romulus Nan; Adin Osmanovic
202
W4IT - IT, wo sie hingehört
Getränke Ruby GmbH, Getränkehandel
ImbissBaron
Weinbau Pamperl, Hollabrunnerstraße 11, (Ab Hof: Pfarrhofgasse) 3710 Ziersdorf
Aufstellung: Edmund Hofmann; Marcel Genger (90., Tobias Kührer); Clemens Riepl (K); Rey David Aviles Gonzales; Florian Weiss; Florian Grabler; Mikolin Demaj; David Stark (87., Patrick Penninger); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge: 1:0 (13., David Stark); 2:0 (16., David Stark); 2:1 (42., Simon Stefanec)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Highlight-Video



Vorschau:

Traktortreffen - Mittagstisch - Tabellenführer
Volles Programm am Sonntag in der Antikgreißler-Arena: Ab 9 Uhr treffen die Traktoren zum ersten Ziersdorfer Traktortreffen ein, ehe ab 11.30 Uhr ein Mittagstisch mit zahlreichen Köstlichkeiten wie Schweinsbraten wartet. Sportlich geht es um 14.30 Uhr mit der Reserve los, bevor um 16.30 Uhr die Kampfmannschaft auf den Tabellenführer aus Gföhl trifft. In diesem Spiel will der SVZ wieder in die Spur kommen, denn bereits fünf Tage später steht am 1. Mai um 14.00 das Niederösterreichische Cup-Halbfinale gegen den SC Wieselburg in Ziersdorf an.

Da sieben Spieler aus dem engeren Kader aus unterschiedlichen Gründen fehlen, sind einige Umstellungen notwendig. So stehen Florian Grabler und Marcel Genger erstmals in dieser Saison in der Startelf – und beide überzeugen nicht nur, sie spielen sehr gut. Auf der Bank nimmt mit Lukas Donner zudem erstmals ein 16-jähriges Talent aus der U16 Platz. Zusätzlich hilft mit Markus Pasching der Kassier-Stellvertreter und zugleich ein erfahrener Haudegen aus. Trotz der personellen Herausforderungen sieht der SVZ seine Chance, hier einen kleinen oder sogar größeren Coup zu landen.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Stark-Doppelpack
Der SV W4IT Ziersdorf startet mit Rückenwind und versteckt sich von Beginn an nicht. Die erste Möglichkeit gehört den Gastgebern: Nach einer Ecke von Mikolin Demaj kommt Clemens Riepl volley zum Abschluss, setzt den Ball jedoch nicht druckvoll genug aufs Tor. In weiterer Folge entwickelt sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei erkennbar wird, warum der SC Gföhl an der Tabellenspitze steht.
Nach einer etwas missglückten Einschätzung von Torhüter Gregor Frühwirth kommt es zu einer Ecke. David Stark übernimmt und zirkelt den Ball direkt ins lange Eck - über die Stange landet er im Tor (13.). Der SVZ bleibt effizient: Kristijan Cica schlägt einen weiten Ball auf die rechte Seite zu Marcel Genger, dessen Flanke an die Strafraumgrenze führt. Einem missglückter Rückpass von Markus Simlinger sprintet Stark dazwischen und schiebt zum 2:0 ein (16.).
In der Folge erhöht Gföhl das Tempo und übernimmt zunehmend die Kontrolle. Zunächst bleiben es Distanzschüsse, die entweder von Edi Hofmann pariert werden oder ihr Ziel verfehlen. Der SVZ lauert auf Konter, spielt diese jedoch nicht sauber zu Ende. Kurz vor der Pause setzt sich Simon Stefanec gegen mehrere Verteidiger samt Hofmann durch und schiebt zum 1:2 ein (42.).
2. Hälfte:

Starker Hofmann
An der Charakteristik des Spiels ändert sich auch nach Wiederbeginn wenig. Der SC Gföhl wirkt spielbestimmend, während der SVZ mit großem Kampfgeist und vereinzelten Kontermöglichkeiten dagegenhält. Die ersten Chancen gehören jedoch den Ziersdorfern: Ein Abschluss von Mikolin Demaj geht über das Tor (57.), wenig später wird Fabian Schuster nach einem schnellen Gegenstoß knapp vor der Strafraumgrenze gelegt, doch der Freistoß bleibt ohne Ertrag (63.).
Obwohl Gföhl mehr Ballbesitz hat, scheint der SVZ dem 3:1 näher zu sein. In der 63. Minute setzt Demaj Tarik Handzic ideal ein, der allein auf Torhüter Frühwirth zuläuft, jedoch wegen einer knappen Abseitsstellung zurückgepfiffen wird. Danach folgt eine Drangphase der Gäste, in der Edmund Hofmann zweimal stark im Eins-gegen-Eins gegen Simon Stefanec rettet (68., 73.).
Mit Fortdauer der Partie schwinden beim SVZ die Kräfte. Bei David Stark geht es nun nicht mehr, für ihn kommt Patrick Penninger und der unermüdlich rackernde Marcel Genger wird durch Tobias Kührer ersetzt. Kührer hat in der Nachspielzeit beinahe die Entscheidung am Fuß, wird jedoch ebenfalls wegen Abseits zurückgepfiffen (91.). In der sechsminütigen Nachspielzeit hat der SVZ schließlich Glück, als Stefanec aus spitzem Winkel nur die Stange trifft (95.).
Fazit:

Zwischen Traktortreffen und Sensationssieg
Was für ein Wochenende beim SV W4IT Ziersdorf. Am Samstag wird das Traktortreffen vorbereitet und gleichzeitig die neue Garage eingedeckt - bei beiden Aktionen sind auch Spieler im Einsatz. Florian Grabler steht den ganzen Tag am Dach und zeigt am Sonntag eine sensationelle Leistung. David Stark schleppt sich trotz starker Verkühlung durch die Vorbereitungen, gewinnt am Vormittag mit der U10 in Stetteldorf mit 16:3 und steuert am Nachmittag krankheitsgeschwächt zwei Tore zum Sensationssieg bei.
Edi Hofmann verbringt den Samstag mit einer lädierten Hand im Krankenhaus und hält am Sonntag dennoch überragend. Florian Weiss besucht am Vortag noch eine Hochzeit und überzeugt ebenfalls mit einer starken Partie.
Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die nach teils 15 Stunden Einsatz beim Traktortreffen, Mittagstisch und Heimspiel den gelungenen Tag trotzdem noch mit einem Lächeln ausklingen lassen. DANKE
Reserve: 0:3 (0:3) Bericht Reserve:
Reserve zeigt Moral
13 Absagen in Kampfmannschaft und Reserve stellen die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Peter Schlögelbauer, Tobias Kührer und Mario Pendl arbeiten intensiv daran, überhaupt eine Mannschaft stellen zu können und eine Absage zu verhindern. Unterstützung kommt von Freunden sowie den Routiniers Andreas Kuntner und Markus Pasching, die kurzfristig einspringen und sich gegen den Tabellenfünften teuer verkaufen.
Zur Pause liegt der SVZ zwar mit 0:3 zurück, hat jedoch auch selbst eigene Chancen vorzuweisen. Am Einsatz mangelt es auch in der zweiten Hälfte nicht, sodass das Ergebnis gehalten wird und die Mannschaft das Spielfeld erhobenen Hauptes verlässt.
  Bericht (NÖFV-Online)


18.Runde: Sa.18.04.26
Kremser SC/R. II - SV W4IT Ziersdorf     1:0 (0:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Mehmet Günes; Leopold Müllner; Ferdi Sulejman , BSc
180
Aufstellung: Edmund Hofmann; Clemens Riepl (K); Julian Mollay; Rey David Aviles Gonzales (82., Marcel Genger); Florian Weiss (70., Michael Weizmann); Mikolin Demaj; David Stark (82., Philipp Hauser); Simon Rockenbauer; Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge: 1:0 (2., Marius-Andrei Sava)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos



Vorschau:

Unberechenbarer Gegner
Ein Blick auf die bisherigen Auftritte der SG Krems/Rehberg II zeigt ein wechselhaftes Bild. Während man sich in Langenlois harmlos und chancenlos präsentierte, trat das Team beim Tabellenführer in Gföhl mindestens auf Augenhöhe auf und musste sich nur knapp mit 1:0 geschlagen geben. Auch im Herbst in Ziersdorf verlangten sie dem SVZ alles ab, ehe späte Treffer (88., 94.) einen 3:2 Sieg für den SV W4IT Ziersdorf sicherten. Am Samstag wartet somit eine unangenehme Aufgabe in Rehberg - umso wichtiger ist eure Unterstützung!

Sowohl Philipp Hauser als auch Michael Weizmann sind angeschlagen, weshalb aus ärztlicher Sicht Schonung angeraten ist. Beide nehmen daher nur auf der Bank Platz und stehen lediglich für den Ernstfall zur Verfügung.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Rehberger Blitzstart
Das Spiel beginnt mit einem Rehberger Blitzstart. Eine weite Flanke auf die rechte Seite des SVZ findet Marius-Andrei Sava völlig unbedrängt vor, der sich den Ball in Ruhe zurechtlegt und ins lange Eck trifft (2.). Die Ziersdorfer bemühen sich um eine schnelle Antwort, bleiben jedoch zunächst ungefährlich. Zwei Distanzschüsse von Simon Rockenbauer (5., 8.), diesmal offensiv aufgeboten, verfehlen ebenso das Ziel wie ein Kopfball von Florian Weiss nach einer guten Freistoßflanke von Mikolin Demaj (13.).
Nach der ersten Viertelstunde kommen die Ziersdorfer besser ins Spiel und erhöhen den Druck spürbar. Nach 25 Minuten sorgt eine Szene für große Aufregung: David Stark wird im Strafraum rüde am Sprunggelenk getroffen, doch der Pfiff von Referee Günes Mehmet bleibt aus. In weiterer Folge entwickelt sich ein Spiel auf ein Tor, jedoch fehlt die letzte Konsequenz im Abschluss. Auch nach einem weiteren umstrittenen Zweikampf im Strafraum, bei dem Rockenbauer zu Boden gedrückt wird, bleibt der Elfmeterpfiff aus (34.).
2. Hälfte:

Viel Druck, keine Tore und viel Aufregung
Zu Beginn der zweiten Hälfte versucht der SVZ mit einem Blitzstart zu reagieren. Eine gute Freistoßmöglichkeit durch Clemens Riepl wird jedoch von der Mauer geblockt (46.). Nur zwei Minuten später folgt die beste Aktion des SVZ: Simon Rockenbauer dreht sich im Strafraum geschickt um die eigene Achse, verfehlt das Tor aber knapp. In weiterer Folge spielt sich das Geschehen nahezu ausschließlich im oder vor dem Rehberger Strafraum ab, zwingende Chancen bleiben jedoch Mangelware. Hohe Bälle werden meist sichere Beute von Torhüter Christoph Wimbger.
Für große Aufregung sorgt die 64. Minute: Florian Weiss wird vor den Augen von Assistent Sulejman Ferdi rücksichtslos gefoult. Doch der Fokus des Assistenten liegt, nach seinen eigenen Angaben, auf einer möglichen Abseitsstellung und somit bleibt die Attacke ungeahndet. Statt einer fälligen Roten Karte gibt es nicht einmal Gelb. Trainer Martin Aichinger reagiert mit dem Ausruf "So ein blindes Hendel" emotional und wird mit glatt Rot von Schiedsrichter Mehmet Günes des Feldes verwiesen. Weiss muss verletzt ausgewechselt werden.
In der Schlussphase hätte es noch Elfmeter für Rehberg geben können bzw. müssen (84.), doch erneut bleibt die Pfeife stumm. Da die Angriffsbemühungen des SVZ ohne Erfolg bleiben, endet die wenig ansehnliche Partie mit einer enttäuschenden 0:1 Niederlage.
Fazit:

Offensive aktuell ohne Durchschlagskraft
Mit 37 erzielten Treffern, nur drei weniger als Tabellenführer Gföhl und sogar einer mehr als der Zweite Langenlois, wirkt die Offensive des SVZ auf den ersten Blick durchaus solide. Aktuell zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Unabhängig davon, wen Trainer Martin Aichinger im Angriff aufbietet, entstehen kaum zwingende Chancen. Das Problem liegt somit nicht allein bei den Stürmern. Ein Blick auf die Rückrunde verdeutlicht die Situation: Mit nur fünf Toren stellt der SVZ eine der schwächsten Offensiven. Entsprechend hofft man auch deswegen im Lager des SVZ auf die baldige Rückkehr von Kevin Petuely.
Reserve: 1:2 (1:0)
Torschütze SVZ:
Marcel Genger; Dominik Zehetner

Bericht Reserve:
Die Mischung stimmt
Obwohl personell leicht dezimiert, kann Coach Peter Schlögelbauer eine starke Reservemannschaft aufbieten. Mit David Mikulek, Tobias Gerstenbauer, Lukas Donner, Paul Unfried und Rene Jahodinsky stehen gleich fünf U16-Spieler im Kader, die allesamt mit hervorragenden Leistungen überzeugen. Am anderen Ende der Altersskala prägen Dominik Zehetner, Mathias Ebner und Kevin Heichinger das Spiel entscheidend. Zehetner holt den Elfmeter zum Ausgleich heraus und erzielt zudem den Siegestreffer, während Heichinger in der Schlussphase auf der Linie rettet.
Mit Jonathan Fürst verfügt das Team zudem über einen sicheren Rückhalt im Tor. Spieler wie Peter Schlögelbauer, Julian Stressler, Tobias Kührer, Patrick Penninger und Marcel Genger zählen mit 19 bis 24 Jahren bereits zu den Routinierten und unterstreichen dies mit starken Leistungen am Platz.
  Bericht (NÖFV-Online)


17.Runde: So.12.04.26
SV W4IT Ziersdorf - SV Horn II    0:0
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Premiumparter:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Lukas Mistelbauer; Klaus Rosenmayr; Johann Strasser
205
Autohaus Opel Berger, Wiener Str. 31, 3710 Ziersdorf, Tel. 02956/ 2239
Leopold Kührner
Alexander Schmidt
Weingut Autherith, Weinzierlweg 5, A - 3714 Niederschleinz
Aufstellung: Edmund Hofmann; Julian Mollay (45., Clemens Riepl); Florian Weiss; Mikolin Demaj (84., Julian Mollay); David Stark; Michael Weizmann (71., Rey David Aviles Gonzales); Simon Rockenbauer; Philipp Hauser (80., Marcel Genger); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Fabian Schuster
Torfolge:
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Highlight-Video



Vorschau:

Heimspieltag mit Damenmatch
Nach dem intensiven Osterwochenende mit Meisterschaft und Cup kehrt beim SV W4IT Ziersdorf wieder der Ligaalltag ein. Am Sonntag ist der SV Horn II zu Gast, der mit einer ähnlichen Bilanz wie der SVZ in die Rückrunde gestartet ist. Besonderes Augenmerk gilt auch dem Vorspiel: Da Horn II keine Reserve stellt, treffen die Damen des SVZ um 14.30 Uhr im German Cup auf Gobelsburg und eröffnen so den Fußballnachmittag.

Kevin Petuely befindet sich zwar am Weg der Besserung, für ein Comeback ist es jedoch noch viel zu früh. Clemens Riepl trifft wegen einer dienstlichen Verpflichtung verspätet ein und nimmt vorerst auf der Bank Platz. Spiele gegen Amateurteams locken erfahrungsgemäß weniger Publikum an, so auch diesmal - lediglich 205 Zuschauer finden den Weg in die Antikgreißler Arena.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Technisch stark, offensiv zu ungenau
Die Horner zeigen von Beginn an ihre technische und läuferische Stärke, doch der SV W4IT Ziersdorf hält in beiden Belangen gut dagegen und verbucht auch die erste Halbchance. Der erneut sehr gut spielende Fabian Schuster erobert in der eigenen Hälfte stark den Ball und spielt ideal in die Schnittstelle auf Michael Weizmann. Diesem fehlt es aufgrund einer kleinen Blessur aber etwas an Spritzigkeit, sodass Tormann Can Beliktay in der 8. Minute knapp vor ihm klärt.
In weiterer Folge übernehmen die Gäste etwas das Kommando und kommen zu drei kleineren Möglichkeiten. Ein Freistoß aus rund 22 Metern bleibt harmlos (15.), bei einem schnellen Gegenstoß greift Kristijan Cica entscheidend ein (18.), ehe Edi Hofmann einen Abschluss zur Ecke klärt (22.). Insgesamt entwickelt sich ein technisch ansehnliches Spiel, in dem beide Teams im letzten Drittel zu ungenau agieren.
Auch in der 26. Minute zeigt sich dieses Problem: Tarik Handzic setzt Weizmann gut ein, doch dieser stolpert über den Ball. Kurz vor der Pause bietet sich noch eine Gelegenheit, als Hofmann weit ausschießt, Weizmann auf Mikolin Demaj ablegt, dieser den Ball am Sechzehner jedoch nicht sauber trifft (43.).
2. Hälfte:

SVZ vergibt Matchball
Julian Mollay startete bereits angeschlagen in die Partie, zeigte aber dennoch eine starke erste Hälfte. Zur Pause muss er jedoch passen, für ihn kommt Clemens Riepl. Nach Wiederbeginn wirken die Horner zunächst etwas aktiver, doch die erste Möglichkeit gehört dem SV W4IT Ziersdorf: Simon Rockenbauer bringt eine Ecke gefühlvoll zur zweiten Stange, wo Michael Weizmann per Kopf knapp verfehlt (47.).
Nach einem Horner Eckball entsteht kurz Unruhe im Ziersdorfer Strafraum, doch die Gastgeber stabilisieren sich rasch und wirken in dieser Phase dem Führungstreffer näher. Wie schon zuvor legt Weizmann erneut für Mikolin Demaj auf, doch dieser trifft den Ball abermals nicht sauber (58.).
In der Schlussphase muss Ziersdorf erneut personelle Rückschläge hinnehmen: Weizmann verletzt raus (71.), auch Demaj kann nicht durchspielen (84.). Die größte Chance der Partie hat dennoch der SVZ: Über Umwege kommt der Ball zu David Stark, der allein vor dem Tormann steht, doch der Ball rutscht ihm aufgrund zu viel Effet über den Schuh (81.). Nach diesem vergebenen Matchball gibt es noch von einem Horner Freistoß aus rund 23 Metern zu berichten, der von Edi Hofmann sicher über die Latte gedreht wird (87.).
Fazit:

Die Punkteteilung geht in Ordnung
Auf den ersten Blick wirkt das Unentschieden gegen den Tabellenzwölften enttäuschend, doch dieser Eindruck relativiert sich schnell. Gegen Amateurteams ist die Ausgangslage oft schwer einzuschätzen, zudem spiegelt der 12. Tabellenplatz die tatsächliche Qualität der Horner nicht wider. Unterm Strich geht die Punkteteilung in Ordnung, auch wenn das Pendel bei den Halbchancen zugunsten des SVZ ausschlägt und in der 81. Minute der Matchball vergeben wurde.
Reserve: keine


Meistercup 3.Runde: Mo.06.04.26
SV Kirchberg/ Walde - SV W4IT Ziersdorf    2:3 (2:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Gerald Griessler; Jonas Datzreiter, Volkan Caner
150
Aufstellung: Edmund Hofmann; Julian Mollay; Florian Weiss (62., Rey David Aviles Gonzales); Mikolin Demaj; David Stark; Michael Weizmann; Simon Rockenbauer; Philipp Hauser (75., Marcel Genger); Tarik Handzic; Kristijan Cica; Rey Fabian Schuster
Torfolge: 0:1 (3., Bastian Weixelbraun); 0:2 (5., Oleh Kvych); 2:1 (13., Michael Weizmann); 2:2(58., David Stark); 3:2 (81., Kristijan Cica)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos



Vorschau:

Cup-Ausflug ins Waldviertel: SVZ vor kniffliger Aufgabe
Der SV Kirchberg/Walde hat sich im diesjährigen ADMIRAL NÖ Meistercup als echter "Riesentöter" etabliert. Nach einem 3:1-Erfolg gegen USC Litschau folgte im Achtelfinale ein beeindruckendes 2:0 gegen den SC Weißenkirchen aus der 2. Landesliga. Bei prognostizierten 17 Grad bietet sich die rund 75 Kilometer lange Reise nach Kirchberg am Walde für alle an - ideal kombinierbar mit einem Spaziergang im idyllischen Quellgebiet der Thaya

Der SV W4IT Ziersdorf misst dem bevorstehenden Cupauftritt hohe Bedeutung bei. Trainer Martin Aichinger nutzte den Karsamstag, um den SV Kirchberg/Walde beim Meisterschaftsspiel in Gastern genau zu beobachten. Positiv stimmt zudem die Rückkehr von Tarik Handzic.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Schockstart in Kirchberg am Walde
Sektionsleiter Mario Pendl sorgt vor dem Spiel dafür, dass die Kabine wieder profilike wirkt, die Besprechung findet dankenswerterweise im Clubheim des Tennisvereins statt, zahlreiche Ziersdorfer Fans reisen bei Sonnenschein nach Kirchberg am Walde, doch der Start misslingt völlig. Bereits in der 3. Minute führt ein Missverständnis zwischen Simon Rockenbauer und Edmund Hofmann zum frühen Rückstand: Joel Nowak bedient Bastian Weixelbraun, der aus rund zehn Metern trifft. Der SVZ wirkt geschockt, und nur zwei Minuten später folgt der nächste Nackenschlag: Oleh Kvych lässt die Defensive stehen und stellt auf 2:0. Erst nach rund sieben Minuten findet der SVZ etwas ins Spiel, ein erster Abschluss von Michael Weizmann geht noch über das Tor (12.). Doch noch in derselben Minute gelingt der Anschluss: Nach Vorlage von Florian Weiss trifft Weizmann im Fallen per Außenrist ins lange Eck. Trotz des Treffers bleibt das Spiel zerfahren. Der schwer bespielbare Platz lässt kaum Kombinationen zu, und auch kämpferisch bleibt man hinter der Leistung aus Langenlois zurück. Eine Flanke von David Stark bringt nur eine Halbchance, da Weiss per Schulter das Außennetz trifft (26.). Kirchberg/Walde kommt vor der Pause noch zu zwei Möglichkeiten (40., 44.), während der SVZ zwar mehr vom Spiel hat, aber nicht entscheidend durchkommt.
2. Hälfte:

SVZ dreht Partie
Es kann für den SVZ nach der Pause nur besser werden - sowohl spielerisch als auch ergebnistechnisch. Und genau so kommt es: Nach einem mustergültigen Angriff über Philipp Hauser landet der Ball bei Michael Weizmann, der ideal für David Stark auflegt. Stark trifft aus rund 20 Metern unhaltbar ins linke untere Eck zum Ausgleich (58.).
Das Spiel bleibt jedoch zerfahren, der Ausgang völlig offen. Nach einem Defensivfehler kommt Manuel Kammerer zur großen Chance, doch Edmund Hofmann rettet und lenkt den Ball aus kurzer Distanz über das Tor (63.). Nach einer kurzen Druckphase der Gastgeber meldet sich der SVZ zurück: Nach Zuspiel von Marcel Genger scheitert Tarik Handzic noch, doch der folgende Eckball bringt die Entscheidung. Simon Rockenbauer bringt den Ball zur Mitte, wo Kristijan Cica zum 2:3 einköpft (81.). Die Gastgeber reklamieren ein Foul am Tormann, doch Schiedsrichter Gerald Griessler erkennt den Treffer nach Rücksprache mit seinem Assistenten an.
In der Schlussphase fehlt Kirchberg die Kraft und so zieht der SVZ, ohne am Ende noch große Probleme zu haben, ins Semifinale ein.
Fazit:

SVZ unter Top vier
Ende gut, alles gut: Der SVZ meisterte die erwartet schwierige Aufgabe souverän. Auf dem kurzen und holprigen Platz war spielerisch wenig möglich, was sich über die gesamte Partie bestätigte. Dennoch war die Mannschaft in allen Belangen gut vorbereitet und nahm schlussendlich den Kampf an. Dass es kein Spaziergang werden würde, überraschte daher nicht. Mit dem Einzug ins Semifinale des niederösterreichischen Meistercups zählt nun jeder weitere Schritt als Bonus in einer bereits erfolgreichen Cupsaison.


16.Runde: Fr.03.04.26
USV Langenlois - SV W4IT Ziersdorf     2:2 (1:2)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Hamid Topuz; Nermin Keserovic, Norbert Lenk
330
Aufstellung: Edmund Hofmann; Julian Mollay; Florian Weiss; Mikolin Demaj; David Stark (90.+3, Patrick Penninger); Michael Weizmann (90., Florian Grabler); Simon Rockenbauer; Philipp Hauser; Kristijan Cica; Rey David Aviles Gonzales; Fabian Schuster
Torfolge: 1:0 (2., Michael Weizmann); 1:1 (28., Giovanni Kotchev); 1:2 (39., Mikolin Demaj); 2:2 (90.+5, Clemens Kahl)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Match-Video



Vorschau:

Zu Gast beim Titelfavoriten
Am Karfreitag wartet auf den SV W4IT Ziersdorf eine echte Bewährungsprobe: Das Ziel kann nur lauten, auswärts beim großen Titelfavoriten in Langenlois erneut zu überraschen. Zwar fehlen mit Tarik Handzic und Clemens Riepl zwei gesperrte Leistungsträger, doch schon im Herbst bewies der SVZ Moral und Qualität, als man trotz mehrerer Ausfälle einen spektakulären 3:2 Sieg feierte. Langenlois ist sicherlich auf Revanche aus, während man beim SVZ auch auf das bevorstehende Cup-Viertelfinale am Montag blickt. Das Spiel in Langenlois solltet ihr euch vor sicherlich stimmungsvoller Kulisse keinesfalls entgehen lassen.

Die Personalsorgen beim SV W4IT Ziersdorf spitzen sich weiter zu. Neben den Langzeitausfällen von Sebastian Bauer und Kevin Petuely fallen nun auch Tarik Handzic, Clemens Riepl und Marcel Genger aus. Zusätzlich fehlen weitere Kaderspieler, wodurch die Situation zunehmend angespannt ist – selbst die Besetzung der Ersatzbank wird mittlerweile zur Herausforderung.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Der SVZ eiskalt
Oft kommt es anders als erwartet und diesmal schon nach zwei Minuten. Mikolin Demaj profitiert von einem Fehler von Robert Bencun, erobert den Ball und legt ideal für Michael Weizmann auf, der eiskalt zur frühen Führung für den SV W4IT Ziersdorf einschiebt. Doch die Antwort des USV Langenlois folgt prompt: Giovanni Kotchev kommt unmittelbar nach dem Anstoß zu einer Großchance, scheitert jedoch an Edi Hofmann.
Langenlois übernimmt in weiterer Folge klar das Kommando und erhöht den Druck. Michael Wildpert vergibt in der 9. Minute eine Topchance, erneut ist Hofmann zur Stelle. Der SVZ kann sich nur selten befreien, verteidigt aber sehr diszipliniert. Dennoch fällt der Ausgleich: Hofmann kann den Ball außerhalb des Strafraums nicht klären, Kotchev wird am Elfmeterpunkt angespielt und trifft wuchtig (28.).
Mit dem 1:1 flacht der Druck der Gastgeber etwas ab und Ziersdorf schlägt zurück. Nach einem Foul an Philipp Hauser tritt Demaj zum Freistoß an und trifft aus rund 30 Metern via Stange zur erneuten Führung (39.). Ein Treffer, bei dem sich Tormann Christian Schalk wohl verschätz hat.
2. Hälfte:

Große Leidenschaft
So richtig druckvoll präsentiert sich der USV Langenlois auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht. Ein Kopfball von Giovanni Kotchev, den Edi Hofmann stark mit dem Fuß abwehrt (64.), ein zu zentraler Abschluss (68.) sowie ein weiterer Kopfball, den Hofmann pariert (69.), bleiben zunächst die besten Möglichkeiten der Gastgeber.
Beeindruckend ist vor allem die Leidenschaft, mit der der SV W4IT Ziersdorf verteidigt und um jeden Ball kämpft. Mit Fortdauer der Partie gelingen auch immer mehr Entlastungsangriffe. Beinahe fällt sogar die Entscheidung, doch Michael Weizmann scheitert allein vor Torhüter Schalk (85.).
In den Schlussminuten wird die Partie zur Abwehrschlacht. Fabian Riegler trifft wuchtig die Stange (86.), kurz darauf muss Hofmann bei einem scharfen Freistoß sein ganzes Können zeigen (87.). Schiedsrichter Topuz Hamid lässt fünf Minuten nachspielen und als diese bereits ablaufen, trifft der eingewechselte Clemens Kahl nach einer Flanke per Kopf zum späten 2:2 Ausgleich (95.).
Fazit:

Fitness und Einsatz als große Stärke
Vor diesem Team des SV W4IT Ziersdorf kann man nur den Hut ziehen. Mit großer Leidenschaft und beeindruckender körperlicher Fitness bringen sie ihre Gegner an die Grenzen. Spielerische Akzente bleiben derzeit zwar etwas aus, doch das ist der aktuellen Situation geschuldet und wird sich wieder ändern.
Reserve: 6:0 (3:0)
Bericht Reserve:
Auch der Reserve des SV W4IT Ziersdorf gebührt großer Respekt und ein herzliches Dankeschön. Sie ist zwar chancenlos, was auch den vielen Ausfällen geschuldet ist, kämpft aber unermüdlich. Mit Paul Unfried und Tobias Gerstenbauer feiern zudem zwei U16 Spieler ihr Debüt. Die Ziersdorfer geben nie auf und stemmen sich mit aller Kraft gegen eine noch höhere Niederlage.
  Bericht (NÖFV-Online)


14.Runde: So.29.03.26
SV W4IT Ziersdorf - SCU Gars    2:0 (1:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Premiumparter:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Arif Ünlü; Haci Tarhan; Musa Acer
280
Haus- und Gartenpflege Thomas Nimmervoll
Leopold Kührner
Mario Pendl
HAMETER - Weinbau mit Tradition, Hauptstr. 3, Niederschleinz
Aufstellung: Edmund Hofmann; Clemens Riepl; Julian Mollay (84. Marcel Genger); Florian Weiss (72., David Stark); Mikolin Demaj; Michael Weizmann (84., Lukas Waltner); Simon Rockenbauer; Philipp Hauser; Kristijan Cica; Rey David Aviles Gonzales; Fabian Schuster
Torfolge: 1:0 (8., Florian Weiss): 2:0 (77., Philipp Hauser)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Highlight-Video



Vorschau:

Duell der letzten Meister
Endlich rollt der Ball wieder in der Antikgreißer-Arena - und wie: Mit den letzten beiden Meistern der 1. Klasse Nordwest-Mitte. Während der SV W4IT Ziersdorf mit einer unnötigen Niederlage in die Rückrunde startete, setzte der SCU Gars ein Ausrufezeichen und stürzte den Herbstmeister mit einem knappen 1:0 Heimsieg. Im Hinspiel lief für den SVZ wenig zusammen, am Ende stand eine klare 1:4 Niederlage. Um am kommenden Sonntag zu reüssieren, wird eine Leistung wie im Oktober 2023 nötig sein, als nach 0:2 Rückstand noch ein 4:2-Sieg gelang. Schau also vorbei - am Sonntag sollte zudem auch das Wetter wieder besser sein.

Man startete vom scheinbar sicheren vierten Tabellenplatz in die Rückrunde. Die Ergebnisse der ersten beiden Runden bringen mit sich, dass man sich bei einer Heimniederlage gegen Gars zwar noch nicht im Abstiegskampf befände, doch auf den achten Tabellenplatz abrutschen würde.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Frühe Wende
Der SCU Gars startet, offenbar auch beflügelt vom Auftaktsieg gegen den Herbstmeister, mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Die Anfangsminuten spielen sich nahezu ausschließlich vor dem Ziersdorfer Strafraum ab. In der 8. Minute folgt jedoch die Wende: Michael Weizmann wird im Halbfeld gefoult, Mikolin Demaj bringt den Ball scharf zur Mitte und Florian Weiss köpft zum 1:0 ein.
In weiterer Folge bleibt das Spiel hart umkämpft, verlagert sich jedoch weitgehend ins Mittelfeld, klare Torchancen bleiben Mangelware. Der erste Garser Abschluss entsteht in der 28. Minute, als Andreas Ringswirth aus der Distanz abzieht, der Ball jedoch abgefälscht wird. Fünf Minuten später wird es kurz gefährlich, doch Florian Weiss kann einen Versuch von Marek Sindler entscheidend ablenken.
Bis zur Pause sorgt lediglich ein Ziersdorfer Freistoß aus rund 25 Metern für Aufsehen, den Clemens Riepl scharf, aber knapp über das Tor setzt.
2. Hälfte:

Souveräner Auftritt
Zunächst scheint der SVZ wieder alles unter Kontrolle zu haben und überzeugt vor allem mit einer starken und soliden Abwehrkette. Besonders Fabian Schuster sticht hervor, der seine linke Seite konsequent beackert. Am 18-Jährigen gibt es kein Vorbeikommen. Kurzzeitig verliert der SVZ jedoch etwas den Zugriff auf das Spiel, doch Edmund Hofmann ist in dieser Phase zur Stelle und klärt nach einem Kopfball von Manuel Steiner mit einem starken Reflex (56.).
Diese Szene wirkt wie ein Weckruf: Plötzlich ist der SVZ wieder präsent. Philipp Hauser entwischt seinem Gegenspieler, schließt jedoch allein vor Torhüter Lukas Kosiorowski etwas zu überhastet ab. Ein weiterer Treffer liegt nun spürbar in der Luft, wobei vieles darauf hindeutet, dass die Heimmannschaft für die Vorentscheidung sorgen könnte.
In der 73. Minute scheint es so weit zu sein: Michael Weizmann trifft aus kurzer Distanz, doch Schiedsrichter Arif Ünlü erkennt ein Handspiel und gibt den Treffer zurecht nicht. Nur vier Minuten später fällt die Entscheidung dennoch: Der erneut bärenstark spielende Julian Mollay spielt einen idealen Pass auf Philipp Hauser, der den Torhüter gekonnt umkurvt und zum 2:0 einschiebt (77.).
In der Schlussphase passiert wenig Nennenswertes. Eine Gelb-Rote Karte gegen Matyas Richtar, der Fabian Schuster nur per Foul stoppen kann, bleibt die letzte auffällige Szene. Der SVZ agiert bis zum Schlusspfiff weiter sehr souverän.
Fazit:

Taktik geht auf
Der SVZ hat den SCU Gars gegen Gföhl genau beobachtet. Trainer Martin Aichinger erarbeitete ein starkes taktisches Konzept und überraschte dabei mit nur einem Sechser. Entscheidend ist jedoch die Umsetzung und genau die ist gelungen. Alle eingesetzten Spieler ließen den Worten ihres Trainers Taten folgen und setzten die Vorgaben auf dem Platz konsequent und diszipliniert um.
Reserve: 1:2 (1:1)
Torschütze SVZ:
Lukas Waltner

Bericht Reserve:
Waltner trifft von der Mittellinie
Bei der Reserve läuft heute nur wenig zusammen. Immer wieder ist man phasenweise unaufmerksam, was letztlich zu zwei vermeidbaren Gegentoren führt. Erwähnenswert ist der zwischenzeitliche Ausgleich durch Lukas Waltner, der den Torwart knapp von der Mittellinie aus sehenswert überhebt.
  Bericht (NÖFV-Online)


14.Runde: So.22.03.26
USV Dobersberg - SV W4IT Ziersdorf     3:1 (1:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Ing. Ajdin Paleskic; Ing. Leopold Deimel, Alfred Böhm
150
Aufstellung: Edmund Hofmann; Clemens Riepl; Julian Mollay; Florian Weiss (83., Marcel Genger); Mikolin Demaj; Michael Weizmann; Simon Rockenbauer; Philipp Hauser; Tarik Handzic (83., Lukas Waltner); Rey David Aviles Gonzales (76., Kristijan Cica); Fabian Schuster
Torfolge: 1:0 (9., Richard Svoboda); 1:1 (45., Michael Weizmann); 2:1 (50., Martin Klatil); 3:1 (92., Martin Klatil)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos



Vorschau:

Nichts für schwache Nerven
Zum Auftakt der Frühjahrssaison wartet auf den SV W4IT Ziersdorf gleich eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe: Die Reise führt kommenden Sonntag ins Waldviertel zum USV Dobersberg. Nach anfänglich durchwachsener Vorbereitung steigerte sich der SVZ gegen Ende hin deutlich. Doch auch die Gastgeber präsentierten sich in starker Form und feierten zuletzt zwei klare 4:1-Erfolge.
Kommt am Sonntag ins rund 45 Minuten entfernte Dobersberg und unterstützt unsere Jungs! Aber Achtung: Schon das 4:4 im Herbst hatte es in sich und war nichts für schwache Nerven.


30 Spieler finden sich zum freitägigen Abschlusstraining ein und Trainer Martin Aichinger kann beim Rückrundenauftakt in Dobersberg nahezu aus dem Vollen schöpfen. Leider nur fast denn: Kevin Petuely ist noch nicht genesen und fällt leider noch länger aus, David Stark fehlt beruflich. Auch Sebastian Bauer wird voraussichtlich das gesamte Jahr nicht zur Verfügung stehen.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Elfmeter vergeben
Nach kurzem Abtasten entscheidet Schiedsrichter Ing. Ajdin Paleskic, der in der zweiten Hälfte noch unfreiwillig im Mittelpunkt stehen wird, rund 25 Meter vor dem Tor auf Foul von Florian Weiss. Richard Svoboda, der nach einem schweren Unfall den gesamten Herbst gefehlt hat, tritt an und trifft zur frühen Führung für Dobersberg (9.). In Folge wirken die Gastgeber etwas präsenter, bleiben jedoch abgesehen von zwei Distanzschüssen harmlos.
Der SVZ kommt dennoch zu Möglichkeiten, scheitert jedoch: Eine Doppelchance durch Mikolin Demaj und Rey David Aviles Gonzales wird geblockt (18.). Kurz darauf hat Ziersdorf Glück, als ein sensationell geschossener Volley von Nahyba nach Flanke von Goldnagl nur knapp am Tor vorbeigeht (21.).
Ab Minute 25 übernimmt der SVZ zunehmend die Kontrolle. Tarik Handzic verfehlt per wuchtigem Kopfball nach einer Ecke nur knapp (29.). Wenig später wird Michael Weizmann, nach Zuspiel von Aviles Gonzales im Strafraum gelegt, doch Handzic setzt den fälligen Elfmeter über das Tor (31.). In der Schlussminute der ersten Hälfte gelingt schließlich der Ausgleich: Simon Rockenbauer bringt eine Ecke präzise zur zweiten Stange, wo Weizmann per Kopf zum 1:1 trifft (45.).
2. Hälfte:

Chancen vergeben
Martin Aichinger schwört sein Team in der Pause ein, den späten Ausgleich zu nutzen und sofort nachzusetzen. Der SVZ setzt dies eindrucksvoll um und startet furios in die zweite Hälfte. Bereits nach Wiederbeginn bringt Mikolin Demaj den Ball scharf zur Mitte, doch Simon Rockenbauer schießt aus kürzester Distanz über das Tor (46.). Nur Augenblicke später verpassen gleich drei Ziersdorfer einen Stangler am Fünfer (47.).
Ein Treffer scheint nur eine Frage der Zeit, fällt jedoch auf der Gegenseite: Nach einem Entlastungsangriff kommt Martin Klatil nach einem abgeblockten Schuss erneut an den Ball und trifft zum 2:1 (50.). Der SVZ bleibt dennoch spielbestimmend, doch das Spiel muss zunächst für sechs Minuten unterbrochen werden, als Mathias Wanko Schiedsrichter Ajdin Paleskic unglücklich aus kurzer Distanz am Hinterkopf trifft. Nach kurzer Behandlungspause kann dieser weitermachen (63.).
In der Folge erhöht Ziersdorf den Druck enorm. Rockenbauer scheitert per Freistoß an der Mauer (73.), Torwart Wolf pariert einen Kopfball von Florian Weiss stark (77.). Weiss verfehlt wenig später erneut knapp (79.), ehe Lukas Waltner mit einem sehenswerten Distanzschuss leider nur das Lattenkreuz trifft (84.). Kurz darauf verpasst Philipp Hauser eine Hereingabe von Weizmann hauchdünn (85.), zudem bleibt ein zu gebender indirekter Freistoß aus.
In der Nachspielzeit bestraft Dobersberg einen Ziersdorfer Fehler eiskalt und trifft mit dem zweiten Torschuss der zweiten Hälfte zum entscheidenden 3:1.
Fazit:

Bittere Erkenntnis
Wieder bewahrheitet sich eine alte Fußballweisheit: "Wer die Tore nicht schießt, der bekommt sie". Einen Schönheitspreis gibt es nicht - dabei ist die Leistung, vor allem in der zweiten Hälfte, durchaus ansprechend.
Reserve: 0:1 (0:1)
Torschütze SVZ:
Peter Schlögelbauer

Bericht Reserve:
Starkes Debüt von David Mikulek
Bereits in der 13. Minute zieht Marcel Genger aus rund 20 Metern ab, Reserve-Coach Peter Schlögelbauer steht glücklicherweise im Weg und fälscht den Ball unhaltbar zum 0:1 ab. In der 38. Minute kommt Dominik Zehetner bei einem Tackling zu spät und sieht die Rote Karte. In Unterzahl wird die Ziersdorfer Reserve nach der Pause phasenweise stark unter Druck gesetzt. Doch der SVZ hält dagegen: Torwart Jonathan Fürst überzeugt mit starken Paraden, hält unter anderem auch einen Elfmeter, Kapitän Tobias Kührer geht mit großem Einsatz und starker Leistung voran und reißt so das gesamte Team mit. Aber es bleiben auch Chancen auf die Vorentscheidung ungenützt. Besonders hervorzuheben ist das abgeklärte und starke Debüt des erst 15-jährigen David Mikulek.
  Bericht (NÖFV-Online)